Im Vergleich zu den Lunchpaketen, die den Spenderinnen und Spendern aufgrund der lange geltenden Hygienebestimmungen rund um die Pandemiezeit nach der Blutspende als Dankeschön ausgehändigt wurden, sei die Organisation eines offenen Buffets mit wesentlich mehr Zeitaufwand verbunden. „Unser Personaleinsatz musst um das dreifache erhöht werden und die Vorbereitungen des Küchenteams beginnen nun schon Tage vor der Blutspende. Das ist für die Ehrenamtlichen anstrengend, aber es macht zugleich allen wieder umso mehr Spaß“, weiß Bereitschaftsleiterin Katja Merz zu berichten.
Der Einsatz hat sich offenbar gelohnt, denn die Zahl der Spendenwilligen konnte im Vergleich zum letzten Mal – im Februar konnten lediglich 102 Blutkonserven abgenommen werden - deutlich gesteigert werden: So waren insgesamt 183 Personen zur Blutspende erschienen, von denen sieben allerdings zurückgestellt werden mussten. Häufige Gründe für Zurückstellungen sind neben einem zu niedrigen Hämoglobinwert auch Urlaube in Risikogebieten. In der Summe konnten 176 Spenden abgenommen werden. Da jede Blutspende in bis zu drei Präparate aufgeteilt wird, kann durch den Blutspendetermin in Vörstetten bis zu 528 Menschen geholfen werden. Neben 15 Erstspenderinnen und -spendern waren viele „Wiederholungstäter“ in Vörstetten zu Gast. So auch Nils Dettling. Der Waldkircher kommt seit vielen Jahren nach Vörstetten zum Blutspenden und schätzt neben dem guten Essen im Anschluss an die Spende vor allem eines: „Es ist jedes Mal schön, mit unterschiedlichen Menschen ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Dass es lange Zeit diese Lunchtüten gab, war zwar auch ein nettes Dankeschön, aber man hat das dann mit nach Hause genommen und alleine gegessen.“ Jetzt wieder vor Ort zu sein und nach der Spende entspannt am Tisch sitzenbleiben zu können, sei wesentlich schöner. Auch der erste Vorsitzende des Vörstetter DRK Lars Brügner freut sich über so viel positive Resonanz: „Wir werden alles daransetzen, dass auch zu den nächsten Blutspenden in Vörstetten unser Buffett angeboten werden kann.“ Das freue neben den Gästen auch die Helferinnen und Helfer vor Ort und die durchweg positive Resonanz der Blutspender sei für die Ehrenamtlichen eine große Motivation.